Vier Melker Pioniertaucher nahmen in den Kalenderwochen 9 und 10 an einem anspruchsvollen Eistauchkurs auf der Turracher Höhe in über 1.600 Metern Seehöhe teil. Gemeinsam mit Tauchern des Pionierbataillons 2, des Pionierbataillons 1 sowie Pionier- und Minentauchern der Deutschen Bundeswehr wurde unter der Leitung des Jagdkommandos intensiv trainiert.
Unter herausfordernden Bedingungen – Wassertemperatur rund 3 °C, Lufttemperaturen zwischen -8 und +10 °C, Tauchtiefen bis zu 22,5 Metern und einer Eisstärke von 40 Zentimetern – standen vor allem Tauchfertigkeiten unter Eis und in großer Höhe im Fokus der Ausbildung.
Trainiert wurden unter anderem Suchverfahren unter Eis, Notverfahren sowie das Suchen und Bergen von Personen nach einem Einbruch ins Eis. „Die besondere Herausforderung beim Tauchen in dieser Höhe liegt im veränderten Luftdruck, wodurch Berechnungen und Tauchgangsplanungen anders durchgeführt werden müssen als in tieferen Lagen“, so der Melker Pioniertaucher Oberwachtmeister Marco R.
Eine intensive Ausbildung unter extremen Bedingungen – und ein weiterer wichtiger Beitrag zur Einsatzbereitschaft der Pioniertaucher.



